Tatar

Tatarfleisch wurde früher auch Schabefleisch genannt. Es darf nur aus Sehnen – und fettgewebsarmen schierem Fleisch vom Rind bestehen. Früher wurde es vom Rinderfilet mit einem scharfkantigen Löffel geschabt, daher Schabefleisch. Heute wird es durch die 2 mm Scheibe des Fleischwolfes gelassen. Der Fettgehalt des Fleisches darf höchstens 6 % betragen. Am besten bestellt man es beim Metzger seines Vertrauens direkt schon zerkleinert. Wichtig: immer kalt lagern und am selben Tag verarbeiten.

Tatar angemacht:
Wir rechnen 150 g Tatarfleisch für 1 Person.
In einen Suppenteller kommt ein Eigelb, etwas Salz und Pfeffer aus der Gewürzmühle. Das rühren wir nun mit 2 El Speiseöl cremig an (wie Mayonnaise). Dann kommen 2 El sehr fein gehackte Zwiebeln, ein Spritzer Cognac, 1 Tl Ketchup und 1 Sardelle sowie 3 Kapern (fein püriert) dazu. Das Tatar wird gut vermengt und mit Salz und Pfeffer fertig abgeschmeckt. Isst man gerne scharf, gibt man Cayennepfeffer oder gemahlene Chilischoten dazu.

Wir richten das Tatar mit Cornichions, Zwiebelringen und Salat auf großen Tellern an und reichen dunkles Brot und Butter dazu.

Tipp:
Mag man keine Sardellen und Kapern – einfach weglassen, schmeckt auch so lecker.

Klassiker:
Hierzu nicht mehr so bekannt, die Theater Schnitte:
Tatar mit Kaviar auf gerösteten Weißbrotcroutons.

« zurück