Flusskrebse à la nage

Im Juni haben die Flusskrebse Saison.

Heute noch ist das Flusskrebsessen in den Nordländern Tradition.
Die Flusskrebse werden dort im großen Topf zubereitet und mit dem Sud
gegessen, dazu gibt es reichlich Aquavit.
Da jeder seine Krebse selbst pult, gibt es meistens ein längeres geselliges Essen
oder besser gesagt ein „Gelage“.
Eine große Serviette oder Schürze sollte nicht fehlen.
Die traditionelle Zubereitung ist:
Flusskrebse à la nage

Zubereitung für 2 kg Krebse:

1 Stange Porree, 2 Möhren, 1 Fenchelknolle, ¼ Sellerieknolle und 2 Zwiebeln
küchenfertig zubereiten und dann in feine Würfel schneiden.
5 L Wasser, 1 L Weißwein, 2 Lorbeerblätter, 15 g Kümmel, 10 g Wacholderbeeren,
10 g weiße Pfefferkörner und Dillspitzen von 1 Bund Dill in einen großen
Topf geben, auf dem Herd aufkochen lassen und mit Salz abschmecken.
Die Krebse in viel kaltem Wasser gut waschen.
Mit dem Kopf zuerst die Krebse nun nacheinander in den kochenden Sund geben
und ca. 8 Minuten kochen lassen. Sud evtl. nachschmecken.

Am besten sofort im Topf servieren. Dazu Suppentassen und Löffel für den Sud reichen.

Hierzu passt Schwarzbrot mit Butter oder auch noch mit Schnittlauch.
Dazu trinke ich gerne einen schönen trockenen, kräftigen Weißwein,
z.B. einen Brogsitter Nr. 1, einen Spätburgunder der weiß gekeltert wurde.

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