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20 Jahre Jeunes Restaurateurs
Die Vereinigung junger Spitzenköche junger Spitzenköche besteht seit 1991. In 2011 wird dieses Ereignis mit 28 Genussveranstaltungen, in der Zeit von Mai bis Dezember verteilen, gebührend gefeiert. Die Jeunes Restaurateurs haben sich der innovativen deutschen Küche verpflichtet. 60 deutsche Spitzenköche gehören dieser Vereinigung derzeit an. Ihre kreativen, stets authentischen Interpretationen präsentieren sie mit viel Engagement und großer Begeisterung. De Jeunes Restaurateurs sind eine nationale Sektion der europäischen Vereinigung Jeunes Restaurateurs D'Europe, die bereits 1974 in Frankreich gegründet wurde.

Wie wird man Jeune Restaurateur?
Jung sein ist ein absolutes Muss. Bei der Aufnahme darf man nicht älter als 37 und nicht jünger als 25 Jahre sein, denn auch die Erfahrung zählt. Er junge Spitzenkoch muss bereits mehrere Jahre als selbstständiger Restaurateur gearbeitet haben. Erfolg ist ebenfalls eine unabdingbare Voraussetzung, der zudem noch Schwarz auf Weiß zu belegen ist, z.B. durch die einschlägigen Restaurantführer. Aufgenommen wird schließlich nur, wer durch mindestens zwei Mitglieder empfohlen wird. Nach dieser Empfehlung besuchen zwei Mitglieder den Kandidaten vor Ort um einen menschlichen und fachlichen Eindruck zu gewinnen. Bei der Mitgliederversammlung geben die beiden Kollegen, die den Kandidaten besucht haben eine Stellungnahme ab. Danach wird offen über die Aufnahme abgestimmt.
Für das Jubiläumsjahr haben die 60 Jeunes Restaurateurs Deutschlands viele Ideen gesammelt um Ihren Gästen eine besondere Freude zu bereiten. Die Aktivitäten reichen vom kulinarischen Spaziergang am Rande der Bundesgartenschau über verschiedene Abende mit regionalen Spezialitäten, bis hin zu festlichen Empfängen mit Ehrengästen aus der deutschen Köche-Szene. Bei den 28 Jubiläumsevents der jungen Spitzenköche ist für jeden Geschmack in jeder Region etwas dabei. Auf jeder Veranstaltung kochen gleich mehrere Kollegen gemeinsam das geplante Menü. Der Reinerlös dieser Kochevents kommt der Nachwuchsförderung der Vereinigung zu gute. Für ihren Nachwuchs engagieren sich die Jeunes Restaurateurs in ihrer JRE-Akademie und in ihren JRE-Elite-Klassen. Hier werden besonders gute und engagierte Auszubildende aus ganz Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem gastronomischen Bildungszentrum der IHK Koblenz und der Berufsschule Koblenz, zentral in Koblenz unterrichtet und gezielt gefördert. Die Jeunes Restaurateurs wollen mehr sein als normale Arbeitgeber. Sie fördern begabte und engagierte Jungköche auch mit Stipendien für Meister und Hotelfachschulen, Fortbildungsseminare du Workshops. So soll der Nachwuchs ganz gezielt für die Spitzengastronomie ausgebildet werden. Auf dem kulinarischen Kalender der Jubiläumstour stand am 30.5.2011 das Haus Stemberg in Velbert. Sascha Stemberg, Nils Henkel, Präsident Patrick Kimpel, Iris Bettinger und Rudolf Thewes bereiteten das nachfolgende Gala-Menü für die Gäste des Abends zu.
- Champagnerempfang
- Grüße aus der Küche
Sascha Stemberg
- Schweinekinn mit Pfifferlingen & Erbsen
Patrick Kimpel *
- Langostino mit violetter Karotte, Karotten-Kümmelsud & Pistazienpüree
Nils Henkel ***
- Heilbutt im Krabbensud mit mariniertem Fenchel & Zitronenpüree
Iris Bettinger
- Kalbsfilet an Sauce Perigourdine, Mograbieh, grüner Spargel & Bärlauch
Rudolf Thewes*
- Süßes von Rhabarber, Joghurt & Himbeeren
Sascha Stemberg
- Begleitende Weine aus dem Hause Brogsitter.
Dieses Menü kostete 145 € und war auf Nachfrage bereits nach 24 Stunden ausverkauft. Zusammen kam ein stolzer Betrag für die Nachwuchsförderung der Jeunes Restaurateurs.
Die Stembergs wären nicht die Stembergs, wenn nicht schon zur vorgelagerten Pressekonferenz die Köche des Abends den zahlreich angereisten Pressevertretern kleine exquisite Amuse-Gerichte reichten.
Service Oase Haus Stemberg erhält die Goldmedaille

Seit nunmehr drei Jahren kürt der Kreditkarten-Dienstleister American Express bundesweit Restaurants, die sich durch einen besonders guten Service auszeichnen. Exzellenter Service ist in der Gastronomie mindestens genauso wichtig wie hervorragende Speisen und ein ansprechendes Ambiente. Gemeinsam mit Uta Bühler (Herausgeberin der „Sternenklasse“) wurde dieser Wettbewerb und die damit verbundenen Auszeichnungen von American Express ins Leben gerufen. Gerade in einer Zeit, in der sehr oft von der „Servicewüste Deutschland“ die Rede ist, stehen die ausgezeichneten Restaurants für das genaue Gegenteil, um hier im Bild zu bleiben. Viele tausende von Restaurant-Besuchern haben gewählt. Von bundesweit über 1.000 prämierten Restaurants wurden drei Restaurants mit der „Service-Oase-Deutschland 2010/2011“ in Gold ausgezeichnet. Die Auszeichnungen gingen an das „Bistro-Restaurant Rive“ in Hamburg, „Haus Stemberg“ in Velbert, und das Restaurant „Tantris“ in München. Herzlichen Glückwunsch.

Für unsere Region besonders relevant ist das Haus Stemberg in Velbert. Herausragender Service und Gastfreundschaft werden bei Stembergs seit 1864 großgeschrieben. Heute wird das Haus in vierter und fünfter Generation von Walter Stemberg und Sohn Sascha Stemberg geleitet. Für den exzellenten Service zeichnet Petra Stemberg verantwortlich. Das Haus Stemberg ist seit Generationen ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Heute ist die Familie ein Dream Team wie es nicht alle Tage vorkommt. Jeder arbeitet hier mit Kompetenz und Freude in seinem Bereich.
Überregionale Bedeutung erlangte das Haus durch Walter Stemberg, der das Restaurant durch unzählige Fernsehauftritte und Kochbücher mit traumhaften Auflagen bekannt gemacht hat. Natürlich waren die Fernsehauftritte als Marketing für das Restaurant sehr hilfreich, aber ohne die hervorragende Küche und den exzellenten Service wäre der Popularitätszuwachs nur ein Strohfeuer gewesen. So aber wird hier seit Jahrzehnten gut gekocht und im Service ist Oberkellner Ingo Matz seit Jahrzehnten ein Garant für einen hohen Qualitätsstandard.

Obwohl das Restaurant fernab großer Städte und Geschäftszentren liegt wurde es zum beliebten Treffpunkt für Gewerbetreibende, Industrielle, Politiker und Showgrößen. Viele von ihnen wurden zu Stammgästen von Petra und Walter Stemberg. Im Jahr 2003 kehrte Sascha Stemberg zurück in den elterlichen Betrieb und brachte von seinen Wanderjahren in der TOP-Gastronomie (z.B. Victorian, Hummerstübchen und Paradis auf Mauritius) viel Erfahrung mit. Die gut eingeführte Küche von Walter Stemberg wurde von Sascha um neue und kreative Akzente der feinen Küche bereichert. Sascha Stemberg ist heute der Küchenchef im Haus Stemberg. Im Übrigen kann sich die Familie Stemberg seit vielen Jahren, ja teilweise seit Jahrzehnten auf gute und motivierte Mitarbeiter in der Küche und im Service verlassen – eine wichtige Grundlage für Kontinuität und Qualität.
Zur Preisverleihung der „Service Oase“ in Gold, am 30. Juni 2010 in Velbert, waren dann auch viele der Stammgäste erschienen, um gemeinsam mit Familie Stemberg und allen Mitarbeitern die Auszeichnung zu feiern. Neben den Gästen aus Wirtschaft und Politik gratulierten unter Anderen auch so bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Erwin Kremers (Ex-Nationalspieler), Max Schautzer (TV-Moderator), der seit vielen Jahren hier Stammgast ist und auch die Laudatio hielt und von der Familie als „Dream Team sprach. Selbst TV-Urgestein Jean Pütz ließ es sich nicht nehmen, an diesem Tag persönlich dabei zu sein.
Bei strahlendem Sommerwetter und kühlen Getränken genossen die Gäste auf der Terrasse und im Restaurant einen kulinarischen Streifzug aus der Küche von Sascha Stemberg und seinem Team. Die gute Laune aller Beteiligten war das i-Tüpfelchen auf einen perfekten Tag.
Wir gratulieren Familie Stemberg und ihren Mitarbeitern.
Den ganzen Artikel finden Sie ab September unter:
www.westfalen-magazin.de
BOTSCHAFTER KULINARISCHER KULTUR
5. Juni 2010. Lebensart und Genuss - das sind höchste Ausformungen menschlicher Kultur. Walter (auf dem Foto rechts) und Sascha Stemberg sind deshalb wahre Botschafter einer kulinarischen Kultur. Beide führen das Restaurant »Stemberg« in Velbert. Ein Traditionslokal, vor 146 Jahren von Schmiedemeister Heinrich Stemberg eröffnet und als Fuhrmannsgasthof geführt.
Heute ist es ein Gourmetlokal mit zivilen Preisen. Bodenständig, freundlich und familiär geführt, ein Haus mit großem Charme. Und mit einem Juniorchef, in dem das Zeug zum Michelinstern steckt. 16 Punkte im Gault Millau hat er schon erkocht, zur deutschen Sektion der jungen europäischen Spitzenköche, den Jeunes Restaurateurs d'Europe, gehört er ebenso.
Sascha Stemberg vermählt die Küche seiner Heimat mit internationalen Raffinessen. Souverän meistert er den Spagat zwischen Dreierlei von der Entenleber und Kuhlendahler Perlgraupensuppe mit Hausmacher Mettwurst, zwischen perfekt gegartem Wolfsbarsch auf delikaten und cremigen Bärlauchgraupen mit Chorizo-Emulsion und Kräutersalat und herrlich saftigem Düsseldorfer Senfrostbraten mit dicken Bohnen, glasierten Perlzwiebeln und Kartoffelstampf.
Mit den regionalen, oft westfälischen Klassikern, zu denen auch die göttlichen Scheiben vom gedämpften Kalbstafelspitz in Kürbiskern-Marinade gehören, wahrt der junge Sascha Stemberg das kulinarische Erbe seines Vaters. Ganz und gar unverkrampft. Gut so, denn auf diese Weise bleiben dem Lokal auch jene Gäste treu, die schon kamen, als Stemberg senior noch das kulinarische Zepter führte.
Zumal die innovativen Küchenideen des Filius ja auch nicht zu einer neuen Preispolitik geführt haben. Hier wird mit Anstand kalkuliert: Sieben großartige Gänge sind für 65 Euro zu haben. Selbst der Wein kommt bei den Stembergs nicht aus der Apotheke, sondern ist so fair ausgepreist, dass man ihn nicht in homöopathischen Dosen nippen muss. Aber vor dem finalen Schlückchen ruhig noch die herrlichen Rohmilchkäse und etwas Süßes. Feines von dunkler Schokolade und Rhabarber mit Himbeersorbet etwa. Genuss, der Spaß macht.
Erschienen bei: www.main-netz.de
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SLOWENISCHER ABEND IM BERGISCHEN LAND:
STARKOCH IGOR JAGODIC ZU GAST IM HAUS STEMBERG
Velbert - Am 2. Februar 2010 ab 19 Uhr kredenzte Sloweniens derzeit bester Koch, der 33-jährige Igor Jagodic, slowenische Gaumenfreuden im Haus Stemberg in Velbert. Gemeinsam mit Sascha Stemberg, dem 30-jährigen Küchenchef und Mitglied der „Jeunes Restaurateurs d‘Europe“, zauberte er ein köstliches Fünf-Gänge-Menü, bei dem sich alles um regionale slowenische Delikatessen wie luftgetrockneten Karstschinken, Kürbis in verschiedenen Variationen, Zanderfilet, Kalbsbacken und -Rücken, Salzblume und Äpfel drehte. Abgerundet wurde das Festmahl durch edlen Schaumwein aus dem Weinbaugebiet Brda sowie ökologisch angebauten Grauburgunder und Cabernet Sauvignon aus Slowenisch-Istrien. Neben zahlreichen Stammgästen hatten sich auch Majda Dolenc, die Direktorin des slowenischen Fremdenverkehrsamts, Janez Fajfar als Bürgermeister von Bled sowie Petra Čuk vom Luxushotel „Vila Bled“ angekündigt.
Den ganzen Artikel finden Sie unter: www.westfalen-magazin.de
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VELBERT: FROHES FEST FÜR DEN GAUMEN
Jeunes Restaurateurs: Sascha Stemberg hat es in den Klub der besten Köche in Europa geschafft und tritt auch als Fernsehkoch in die Fußstapfen seines Vaters Walter.
Den ganzen Artikel finden Sie unter: www.wz-newsline.de
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Ein Jubiläum der besonderen Art gab es im Oktober 2009 im Restaurant Haus Stemberg in Velbert.
In diesem Jahr ist es genau 25 Jahre her, dass Walter Stemberg auf Einladung der damaligen französischen Premierministerin Edith Cresson für 2 Tage in Chatellerault (Vienne) zu Gast war. Edith Cresson war die damalige Bürgermeisterin von Velberts Partnerstadt Chatellerault und hatte Walter Stemberg als Gastkoch in das Sterne Restaurant Hotel Moderne eingeladen. Einige Velberter Freunde ließen es sich nicht nehmen, Walter Stemberg auf seiner Reise zu begleiten. Der „Deutsche Abend“ im Hotel Modern, ein Besuch im Weingebiet Haut Poitou und andere kulinarische Höhepunkte veranlasste die Velberter Gruppe den „Stemberg-Gourmetclub“ zu gründen.
Seither organisiert Walter Stemberg jedes Jahr im Oktober eine kulinarische Reise in die schönsten Weinregionen Europas. Die diesjährige Reise – zum 25. Jährigen – führte nach Slowenien. Keiner aus der Gruppe kannte Slowenien und somit wurde der Reisebeginn mit Spannung erwartet. Mit Adria Airways ging es von Frankfurt nach Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens. Von der Hauptstadt erreicht man in nur 1 Stunde die Berge aber auch in 1 Stunde den Badeort Portoroz. Landschaftliche und kulinarische Höhepunkte wechselten sich nun auf der Reise ab. Ein Besuch in Bled, der Besuch des Schlosses, mit dem Pletna-Boot auf die Bleder Insel,das Mittagessen im Gasthaus Lectar in Radovijica mit Besuch der Lebkuchen-Backstube im Untergeschoss des Lokals und zuletzt noch der Besuch des Imkermuseums zeigt die Vielfalt dieser Region.
Der zweite Teil der Reise führte die Gruppe ans Meer. Ob Portoroz oder die venezianisch geprägte Altstadt von Piran, oder der Besuch beim Olivenölproduzenten Vanja Dujc in Koper mit anschließendem Essen auf dem „Bauernhof“ Pri Filetu in Kozina, es zeigten sich landschaftliche und kulinarische Höhepunkte im Wechsel.
Zu den weiteren Höhepunkten gehörte auch der Besuch im Hofgut Belica in Medana (Goriska-Brda) mit eigener Wein.-Schinken.-Wurst und Käseherstellung.Hier ist auch das berühmte Renaissance-Schloß Dobrovo. Am letzten Tag der Reise gab es für die Pferdeliebhaber noch einen Kurzbesuch in Lipica, bevor zum Abschluss der Reise die weltberühmte Adelsberger Grotte besichtigt wurde.
Beeindruckt von den Landschaftlichen und Kulinarischen Höhepunkten der Slowenienreise waren sich alle Teilnehmer auf dem Rückflug schon einig, es gibt dort noch so viel zu sehen, wir fahren noch mal nach Slowenien. Info: Slowenisches Fremdenverkehrsamt München Telefon: 089 29161202

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(Quelle: www.organize.de, 11/2009)

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(Quelle: Handelsblatt, 11/2009)

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(Quelle: Gastrotel, 01/2009)

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(Quelle: www.faz.net, Dezember 2008)
Wie kommt ein Koch zum Stern?
... Auf ein anderes Erfolgsrezept setzt Walter Stemberg, Patron des gleichnamigen Lokals in Velbert: ein Herd, zwei Küchen. Wer ein Wiener Schnitzel will, bekommt es, wer lieber Hummer mag, auch den, und beides in durchaus Stern-verdächtiger Qualität. So sorgt Stemberg mittags und abends an fünf Tagen die Woche für eine sehr gute Auslastung. Dabei hat er gar keinen Stern, sondern den "Bib Gourmand". Der Parkplatz vor Stembergs Lokal ist meist mit Edelkarossen gefüllt, und die Qualität der Küche und das umtriebige Wesen des Fernsehkochs tragen ihren Teil dazu bei. Würde er hier nur feine Gourmetküche zelebrieren, was er und Sohn Sascha durchaus könnten, es wäre vermutlich nicht so voll. Vielleicht ist es ohne Stern sogar besser für ihn.
Den ganzen Artikel finden Sie unter: www.welt.de
Herforder Preis 2007 für Constanze Nehring
und Walter Stemberg
Deutscher Gastronomie-Preis geht nach Essen
und Velbert-Neviges
Bad Oeynhausen/Herford, 19. Februar 2008.
Der Herforder Preis 2007, der deutsche Gastronomie-Preis, geht an Constanze Nehring (37), „Fabbrica Italiana“ in Essen, und Walter Stemberg (57), „Haus Stemberg“ in Velbert-Neviges. „Während viele Gastronomen mit sinkenden Umsätzen kämpfen, umschiffen die nominierten Unternehmerinnen und Unternehmer elegant die konjunkturellen Klippen und schlagen neue Richtungen ein“, lobte Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA-Bundesverbandes und Mitglied der Jury. Solche Unternehmer bräuchten wir, rief er aus: „Alle acht Finalteilnehmer sind Vorbilder, Mut Macher und Wegweiser für unsere Branche.“
Außer den Preisträgern hatte die unabhängige Expertenjury aus 66 Kandidaten ebenfalls vorher nominiert: Nicole Retter (36), RETTERs Feinschmecker, München, Nicole Staabs (35), BEN, Hamburg, Gaspare (50), Giuseppe (47) und Michelangelo Saitta (45) mit ihren Restaurants in Düsseldorf, sowie Peter Weide (46), Vielmeer, Kühlungsborn. Sie hatte auch Lothar Menge, Vertriebsleiter Gastronomie der Herforder Brauerei, in seiner Begrüßung der rund 400 Gäste im GOP-Kaiserpalais Bad Oeynhausen aus der Getränkebranche sowie aus Politik und Wirtschaft Ostwestfalens als gleichermaßen preiswürdig wertgeschätzt. „Die Entscheidung, wer unter diesen Aktivposten der Branche als beste Gastronomen Deutschlands des Jahres 2007 ausgerufen werden, ist der Jury sehr, sehr schwer gefallen. Verdient hätten unseren Preis alle!“
In den 14 Wettbewerbsjahren habe sich der Herforder Preis „Strahlkraft erworben für die gesamte Branche der Gastlichkeit“, sagte DEHOGA-Präsident Fischer. „Er gibt uns allen wichtige Impulse weiterzumachen, auch wenn es manchmal nicht so einfach ist“, spielte er auf die politische Regulierungswelle an, die über die Branche schwappe. Umso wichtiger seien positive Signale wie der Herforder Preis, dankte er auch ausdrücklich der Warsteiner-Gruppe, die das „große Engagement“ ihrer neu erworbenen Brauereitochter Herforder fortsetze. Die Schirmherrschaft von Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner-Gruppe, über den deutschen Gastronomie-Preis 2007 sei ein deutliches Zeichen.
Bevor Constanze Nehring aus den Händen von Lothar Menge und Walter Stemberg aus den Händen von Catharina Cramer ihre Siegertrophäen und Urkunden erhielten, verschaffte der Moderator des Abends, Helmut Rehmsen vom Westdeutschen Rundfunk, allen acht Nominierten ihre große Bühne vor dem voll besetzten Festsaal des GOP-Kaiserpalais in Bildern und Interviews.
Quelle: Herforder Preis
www.herforder-preis.de
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Laudatio für Walter Stemberg
anlässlich der Auszeichnung mit dem Herforder Preis 2007
dem deutschen Gastronomiepreis
Es ist mir eine ganz besondere Ehre, hier und heute die Laudatio auf einen der Besten in unserer Branche halten zu dürfen. Der Herforder Preis – der deutsche Gastronomiepreis – würdigt unternehmerische Bestleistungen. Er zeichnet Vorbilder und Mutmacher für eine Branche aus, die wie kaum eine andere an den Unternehmer vielfältigste und größte Anforderungen stellt.
Die Wahl der Jury für den Gastronom des Jahres 2007 ist sterneverdächtig, in jeder Beziehung überzeugend und ich kann die Jurymitglieder zu dieser Entscheidung nur beglückwünschen.
Walter Stemberg ist Gastronom des Jahres 2007 und das ist gut so. Walter Stemberg, 57 Jahre jung, übernahm 1975, mit Mitte 20, gemeinsam mit seiner Frau Petra das Haus Stemberg in vierter Generation. Damit setzte er die seit 1864 bestehende Gastronomie im Hause Stemberg an der Kuhlendahler Str. 295 in Velbert-Neviges nicht nur fort, sondern krönte die Geschichte des Hauses.
Ihm ist es zu verdanken, dass das Haus und der Name Stemberg weit über die Landesgrenzen NRW’S hinweg bekannt wurde. Sie sind „Gastgeber aus Leidenschaft“ und Spitzenkoch dazu. Darüber hinaus sind Sie erfolgreicher Autor und Fernsehstar.
In den letzten zehn Jahren waren Sie bei Sat1, dem WDR und anderen Fernsehkanälen an über 750 Sendungen beteiligt.
Verehrte Gäste, vielleicht haben Sie auch auf einem der weltweiten LTU-Flüge seine Kochsendungen im Bordprogramm verfolgt.
Gastkolumnen in der WamS und inzwischen 25 Kochbücher mit über 1,5 Mio. verkaufter Bücher, kamen hinzu. Vier weitere werden im März 2008 erscheinen, an denen auch Sohn Sascha beteiligt ist, der seit drei Jahren die Küche verantwortlich übernommen hat und als nächste (der fünften) Generation in der langen „Stemberg-Gastronomietradition“ bereit steht.
Auch dies zeigt, dass Sie als Unternehmer und Vater ein wirklich guter sind.
Den Kindern Lust auf Höchstleistungen, Lust auf Selbstständigkeit zu machen, sie für unsere Branche erfolgreich zu begeistern – dies gelingt heute vielen Gastronomen nicht mehr.
Es freut uns, dass Ihr Sohn Sascha „Ja“ sagt zur Branche, Ihnen erfolgreich zur Seite steht und kulinarische Spitzenleistungen auf die Teller zaubert.
Seit vielen Jahren ist Walter Stemberg darüber hinaus auch in zahlreichen Brancheninstitutionen tätig.
So ist er u.a.
- Eurotoques-Chef
- Ausbilder für Köche und Restaurantfachleute
- Vorsitzender des Prüfungsausschusses für Köche der IHK
Velbert
- Mitglied der IHK Vollversammlung Düsseldorf
- Mitglied im Verband der Köche und im DEHOGA NRW
- Mitglied CONFRERIE DE LA CHAINE DES ROTISSEURS
- und in vielen Wein-Bruderschaften in Frankreich
Walter Stemberg versteht sich heute, nach dem Sohn Sascha die Küchenführung übernommen hat, mehr denn je als Gastgeber aus Leidenschaft, der seinen Mitarbeitern Gestaltungsraum und Visionen und seinen Gästen Genuss vermittelt.
Viele zufriedene Stammgäste, weit über die Region hinaus, wissen zu schätzen, dass Walter Stemberg sagt: „Wir kochen und servieren das, was auch wir gerne selbst essen und trinken, zu Preisen, die auch wir bereit wären zu akzeptieren“. Der Erfolg bei Ihren Gästen gibt Ihnen Recht:
Auszug aus dem Gästebuch:
„Es ist immer wieder ein Hochgenuss, wenn man Ihre kreativen Köstlichkeiten genießen darf.“
„Seit 1987 kommen wir zu Ihnen und können uns unser kulinari-sches Leben nicht mehr ohne Haus Stemberg vorstellen. Immer gab und gibt es neue Überraschungen, es wird immer köstlicher und delikater bei Ihnen.“
„In so einer Gastronomie macht es Spaß, Gast zu sein!“
„Das Essen – nennt man das noch Essen oder Verführung?“
Und Max und Gundel Schautzer bescheinigen Ihnen kulinarische Höchstleistungen und zwar im Dialog der Generationen: „Ich kann verstehen, wenn das Haus Stemberg für viele Gäste aus nah und fern zum zweiten Wohnzimmer geworden ist.“
Trotz seiner vielen Aufgaben und Verpflichtungen bleibt dem bekennenden Sylt-Fan neben Kochen und Gastgeber aus Leidenschaft zu sein, immer wieder mal Zeit für sein großes Hobby: Golfen - und das (wie praktisch) im Golfclub Gut Kuhlendahl direkt hinter „Haus Stemberg“.
Walter Stemberg strebt nicht mehr danach, sondern ist bereits ganz oben angelangt, fanden die Herforder-Preis-Juroren bei der Begutachtung seiner gastronomischen und unternehmerischen Leistungen.
Erfolg entsteht niemals durch Zufall oder Glück. Walter Stemberg beweist das seit Jahren als großer Fachmann und als Botschafter für unsere Branche.
Erfolgreich haben Sie es verstanden, das traditionelle Erbe mit den Ansprüchen neuer Kochkunst in Einklang zu bringen. „Zwei Küchen von einem Herd“ ist die Devise von Walter Stemberg.
Gerichte der heimatlichen Landschaft und der Neuen Kochkunst.
Sie sind ein Vollblutgastronom – wie sagen Sie selbst – „mit Bauch und Herz“! Gastfreundschaft ist Ihre Berufung mit immer neuen Ideen und Serviceangeboten – wie Fahrservice, Kochkurse, Weinreisen, eigener Weinselektion – überraschen und begeistern Sie Ihre Gäste.
Top Qualität auf dem Teller wie aus dem Weinkeller und frisch aus dem Zapfhahn sind dabei für Sie eine Selbstverständlichkeit, die jeden Tag garantiert werden muss.
Sie sind ein starker Motor für unsere Branche: ideenreich, kreativ, innovativ und konditionsstark sind Sie stets auf dem Weg zu neuen Spitzenleistungen. Weiter so!
Deshalb zeichnet die Jury Walter Stemberg mit dem Herforder Preis – mit dem deutschen Gastronomiepreis – zum „Gastronom des Jahres 2007“ aus!
Dazu Walter Stemberg, seiner Familie und seinen Mitarbeitern von Herzen mein persönlicher und unser aller Glückwunsch! Weiterhin viel Erfolg!
Mit besten Wünschen und Grüßen
Ihre Ingrid Hartges
Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA
Bundesverbandes
Bad Oeynhausen, 19. Februar 2008
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Haus Stemberg greift nach dem ersten Stern
Walter Stemberg, den Lesern der "Welt am Sonntag" bekannt als regelmäßiger Rezeptgeber, macht sich viele kluge Gedanken, wie er sein Restaurant in Velbert-Neviges füllen kann. Die Wurzeln seines Erfolges reichen tief, Stemberg blickt einerseits auf seinen inzwischen zum amtierenden Küchenchef aufgestiegenen Sohn Sascha, andererseits auf 143 Jahre Tradition zurück, und immer hieß der Inhaber Stemberg. Vom Fuhrmannsgasthaus, Tankstelle und Bäckerei bis zum heutigen Restaurant reicht die Geschichte der in Velbert kochenden Stembergs zurück.
Weil Walter Stemberg eine ziemlich unterschiedliche Gästeschar bedienen will und muss, entschied er sich vor 32 Jahren, "zwei Küchen von einem Herd" anzubieten. Das klappt auch heute reibungslos bis perfekt. Wer Rindsroulade will, bekommt sie, das Wiener Schnitzel ist vorbildlich. Denn es ist dünn und saftig, hat aber auch gar nichts mit herkömmlicher Billigpanade zu tun, und auch die dazu gereichten Bratkartoffeln setzen in ihrer Knusprigkeit Maßstäbe.
Sohn Sascha setzt mit eigenen und modernen Kreationen Akzente. Einiges ist schon heute einen Stern wert, anderes durchaus noch ausbaufähig.
Wer Gänsestopfleber und gegrillte Jakobsmuscheln isst, bekommt auch die, und auch sie sind sehr gut. Auf der Speisekarte ist das voneinander getrennt, die Gäste aber sitzen in einem gemeinsamen Restaurant.
Und so löffelt an einem Tisch der eine hausgemachte Graupensuppe und der andere eine Hummercremesuppe, alle sind zufrieden, vor allem Stemberg selber, denn sein Lokal ist immer gut gefüllt. Das liegt neben der Küche sicherlich auch an der gut sortierten, aber gnädig kalkulierten Weinkarte und dem hervorragenden, stets zuvorkommenden Service.
Quelle: WELT am Sonntag,
9. Dezember 2007
Von Robert Lücke

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(Quelle: Eurotoques-Gourmet Festival, 04/05 2007)

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(Quelle: A la carte, August 2006)

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(Quelle: Finest, April 2006)
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Restaurant des Monats April 2005
Wo vor 141 Jahren eine Schmiede mit Gasthof entstand
Stemberg in Velbert-Neviges
Es war 1864, als ein gewisser Heinrich Stemberg im Kuhlendahl bei Neviges
eine Schmiede mit Gasthof eröffnete. Seitdem befindet sich das Anwesen
im Familienbesitz, wobei der gastliche Teil im Laufe der Zeit erweitert
und neu gestaltet worden ist. Seit gut 30 Jahren führen es Petra
und Walter Stemberg in der vierten Generation. Von Anfang an standen Gutbürgerliches,
Qualitäts- und Preisgünstiges, stets frisch die Grundprodukte,
zum Teil aus der Region, auf dem Programm. Frühzeitig erkennbar die
Freude am Experimentieren; das leicht und gehoben mit Ausrichtung auf
die Nouvelle cuisine. Maxime: „Zwei Küchen von einem Herd“.
Nach und nach entwickelte sich „Haus Stemberg“ zu einem kulinarischen
Treffpunkt mit eigenem Hubschrauber-Landeplatz. Einen Namen machte sich
der Hausherr als Kochbuchautor mit Beiträgen in Funk und Fernsehen.
Stolz ist er auf seine Stammkundschaft: „Das sind rund 90 Prozent
der Gäste.“
Sascha Stemberg, der Sohn, zeigte schon früh starkes Interesse am
Beruf des Kochs. Nach der Lehre sammelte er Erfahrungen im „Victorian“,
im Hummer-Stübchen“, bei Maushagen, alle in Düsseldorf;
bei Wodarz in Wiesbaden und im Hotel Paradies auf Mauritius. Vor einem
Jahr übernahm er die Küchen-Herrschaft in nunmehr fünfter
Generation. Sein Programm beinhaltet Bürgerliches ebenso wie Gehobenes
aus der Region mit französischen Akzenten. Vorbild und Mentor, bekennt
er, bleibe der Vater. Gut eingespielt das hoch motivierte Team: neun Köche,
vier Lehrlinge und ein Praktikant.
Zum Test. Mousse vom Hummer, Nordseekraben mit Pesto in gebackene Ochsenschwanzpraline
als Amuse-gueule. Dann Praline und Gáteau von der Entenleber mit
Quitten-Confit an Wintersalaten und Rosmarin-Brioche. Es folgte ein feines,
frisch aufgeschlagenes Cremesüppchen von Pastinaken mit Maronen-Ravioli
und gehobelten China-Trüffeln.
Die offene Lasagne mit reichhaltigen Jakobsmuscheln, Vanilleschwarzwurzeln
mit Boulliabaisse-Schaum war bestens zubereitet. Es folgte ein auf den
Punkt gegartes Filet vom Zander mit Kartoffelschuppen und geschmolzene
Blutwurst auf Rieslingkraut. Gut das Sorbet von der Flug-Ananas mit aufgefülltem
Champagner.
Zartrosa unter einer Oliven-Karamell-Kruste der Nordseeland-Lammrücken
auf Sellerie-Mousse mit Pinien-Polenta in Oliven-Jus. Ein weiterer Höhepunkt
die Variation von der Valrhona-Guanaja-Schokolade mit Duft-Mango und Bananen-Eierlikör-Eis
sowie ein Soufflé vom Topfen mit eingelegten Zitrusfrüchten
und Zitronen-Sorbet. Oberkellner Ingo Matz, seit 24 Jahren im Haus, betreute
aufmerksam und liebenswürdig.
Stolz sind die Stembergs auf die beiden natürlichen Felsenweinkeller,
die alle Voraussetzungen für optimale Lagerung erfüllen. Weinproben
werden an der oberen Felswand durchgeführt. Die Karte weist rund
200 Positionen aus, darunter 15, die offen ausgeschenkt werden. Zu empfehlen
sind vier Weine der „Selektion Stemberg“: Riesling Spätlese,
Weißer Burgunder, Grauer Burgunder und Spätburgunder.
Wir können dem Haus eine ausgezeichnete Küche bestätigen,
die steigerungsfähig ist und in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis
angeboten wird. Auch die persönliche Betreuung des Hauses ist sehr
angenehm. Gratulation!

Haus Stemberg: 1864 eröffnet, damals noch mit einer Schmiede.

Das Team mit den Chefs Walter und Sascha Stemberg. Der Weinkeller, der
in den Felsen gebaut wurde.

(Quelle: Feinschmecker-
und Genießermagazin Savoir-Vivre April 2005 /
Artikel:
Von Ellen Falout)
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